Presseinfos
15.12.2001:
Nicht weniger THW aber mehr Sicherheit
Mitglieder des Haushaltsausschusses verhindern Abbau des THW
und ermöglichen Effizienzsteigerung - Investition in die Sicherheit
25 Millionen DM erhält das Technische Hilfswerk, das Instrument des Bundes für den Bevölkerungsschutz, auf seinen Haushalt 2002 von 209 Millionen DM "aufgesattelt". In der Bereinigungssitzung haben die Haushaltsausschußmitglieder heute, Donnerstag, 15. November, diesen Beschluss gefasst.
Die THW-Bundesvereinigung der Helfer und Förderer des Technischen Hilfswerkes e.V. begrüßt die Entscheidung. Nach den Worten ihres Präsidenten und ihrer Vizepräsidentin, Hans-Joachim Fuchtel, MdB, und Uta Titze-Stecher, MdB, habe die Bundesvereinigung mit intensiver Arbeit auf eine Verbesserung der Haushaltssituation des Technischen Hilfswerkes hingewirkt. Man habe mit großer Sachlichkeit langfristig, nicht erst nach dem 11. September, auf die Notwendigkeit der Konsolidierung des Technischen Hilfswerkes hingewiesen. Es sei im Hinblick auf Investitionsstau und die dringende Notwendigkeit, die Ausbildungskapazität zu erweitern, eine große Erleichterung, die Waage von Sparen und zweckmäßiger Veränderung ein wenig vom Sparschiefstand anheben zu können.
Für spezielle Maßnahmen, die für verbesserte Handlungsfähigkeit nach den Erfahrungen des 11. September notwendig sind, erhält das THW nach Informationen aus dem Bundesinnenministerium vermutlich weitere 25 Millionen DM aus den Geldern des Drei-Milliarden-Sicherheitsprogrammes.
Die THW-Bundesvereinigung e.V. sieht in der Entscheidung der Parlamentarier eine Bestätigung für jahrzehntelang erbrachtes ehrenamtliches Engagement im THW für Menschen in Not in- und außerhalb Deutschlands. Das THW hat sich in der Vergangenheit notwendigen Veränderungen nie verschlossen. Das THW hatte vor der Spar-Umstrukturierung 1994 schon die Pläne für das modulare System in der Schublade. Daraus wurde die Light-Version "THW 2001". Nun hat die Hilfsorganisation fünf Jahre Erfahrungen gesammelt. Aus den Aussagen vieler Praktiker ist ein Bild entstanden, wie manche Bereiche noch einsatzeffizienter gestaltet werden könnten. Nicht unter der Knute des Sparens, sondern unter dem Wissen des Notwendigen.
Siglinde Schneider-Fuchs, THW-Bundesvereinigung e.V.
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