Landesversammlungen
Versammlung am 11. 10. 2003 in Lauf
THW verdient unsere Unterstützung
Im Unterrichtssaal des THW Ortsverbandes Lauf wurde heuer die Versammlung der THW Landesvereinigung Bayern e. V. abgehalten. Hartmut Koschyk, MdB, konnte als Vorsitzender der Landesvereinigung die komplette bayerische THW-Führungsspitze begrüßen. Der Landesbeauftragte Dietmar Löffler mit seinem Stellvertreter Dirk Hubertus Bosse, Siglinde Schneider-Fuchs, Präsidiumsmitglied der Bundeshelfervereinigung und stv. Landesvorsitzende, Rudolf Skalitzky als Landessprecher, Andre Stark als Landesjugendleiter, zahlreiche Geschäftsführer, die Delegierten und Gäste waren nach Lauf gekommen. Vom Europäischen Patentamt München war das Fördermitglied Wolfgang Schiesl anwesend.
Hartmut Koschyk betonte in seiner Rede, dass die Organisation THW Unterstützung verdient, denn das THW wird immer wichtiger in unserer Zeit. Das THW ist fester Bestandteil der inneren Sicherheit und tragende Säule im Katastrophenschutz. Außerdem werde in der Vorstandschaft sehr effektiv und harmonisch zusammengearbeitet. Gute Partnerschaft bestehe zum Landesausschuss, zum Landesverband, zur Landesjugendleitung und zum Landessprecher.
Koschyk hob hervor, das das THW eine Bundesorganisation ist und bei der großen THW-Familie der Bund als Vater gilt. Die Mutter ist in Bayern die Landesregierung, welche das bayerische THW immer unterstützt und als Patinnen und Paten könne man die kommunale Seite betrachten. ( Die Mutter „Bavaria“ ist für die Liebe zuständig, so der bayerische Innenminister Dr. Günther Beckstein anlässlich der 50 Jahrfeier des OV Straubing: Anm. der Regionalredaktion)
Nicht zufrieden sei man mit dem Komponentenmodell, da die Zuweisung für Bayern nicht ausreichend ist. Hier müsse auf alle Fälle nachgebessert und weitere Gespräche geführt werden. Sonst sei Bayern ein „Minimal-Modell“ des THW zu befürchten.
Ministerialdirektor Joachim Steig, Leiter der Abteilung „Innere Sicherheit“ im Bundesinnenministerium war der prominente Gast des Tages. Landessprecher Rudolf Skalitzky begrüßte Joachim Steig als „Chef unseres THW-Präsidenten“. Die bayerischen Helferinnen und Helfer seien gespannt, welche Ergebnisse aus der neuen Abteilung „Ehrenamt“ der THW-Leitung kommen.
Über den Katastrophenschutz referierte Ministerialdirektor Joachim Steig. Die „Sache“komme von unten nach oben und nicht umgekehrt, so Joachim Steig. Auch Bundesinnenminister Otto Schily habe den Stellenwert des THW im Katastrophenschutz Deutschlands bekannt gegeben. „Ohne das Ehrenamt funktioniert der Katastrophenschutz nicht und wir werden von der ganzen Welt beneidet. In Deutschland sind ca. 1,9 Millionen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in den verschiedenen Hilfsorganisationen tätig. Das THW besitzt auch einen sehr hohen Stellenwert für die internationale Politik Deutschlands“, so der Ministerialdirektor.
Ein weiteres Thema waren finanzielle Situation und die hervorragende Jugendarbeit. Die THW-Jugend betreibe bereits internationale Jugendarbeit in Krisengebieten, so besteht eine Verbindung nach Bosnien/Herzegowina.
„Der Mensch ist Mittelpunkt, so eine Devise im THW“, sagte Schneider-Fuchs in ihrem Schlusswort. Aber das THW sei keine Insel mit benutzbaren Menschen, die guten Willens sind. Sensibilität ist angesagt und Durchsetzungsvermögen gegen die Ansätze: Der Mensch ist Mittel. Punkt.
Außerdem deutete sie die Buchstaben THW mit Täglich - Hingehen - Wohlfühlen“, ein Ziel, das im gesamten THW bedeutungsvoll sei.
FuSe
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